Hepatologie

Die Leber ist das grösste innere Organ des Menschen und nimmt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, im Energiehaushalt und in der Entgiftung und Ausscheidung ein.

Diese zentrale Rolle bedingt es, dass Lebererkrankungen sich schwerwiegend auf den gesamten Organismus auswirken können.

Die Erforschung von Ursachen, Mechanismen und möglichen Behandlungen von Lebererkrankungen stellt eine wichtige Aufgabe der Hepatologie am UniversitätsSpital Zürich dar.

In der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie des UniversitätsSpitals werden laufend zahlreiche internationale Therapiestudien im Bereich der Virushepatitiden, der Fettlebererkrankung, der Krebserkrankungen der Leber wie auch seltener erblicher und parasitärer Leberkrankheiten durchgeführt. Die Hepatologie ist eines der grossen Studienzentren in der Schweiz.

Daneben ist die Hepatologie eng eingebunden in die grossen Schweizer Register für Lebererkrankungen, so in das Hepatitis C Register, das Hepatitis B Register und die Register für Autoimmune Lebererkrankungen.

 

Neben der klinischen Forschung betreibt die Hepatologie Labor- und Grundlagenforschung über Lebererkrankungen.

Ein Schwerpunkt sind Krebserkrankungen der Leber, insbesondere der Gallengangkrebs. Auch die Primär Sklerosierende Cholangitis (PSC), eine Erkrankung die zur Vernarbung der Leber führt und ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Gallengangkrebs birgt, steht im Zentrum der Forschungstätigkeit.

Daneben untersuchen wir grundlegende Vorgänge und Prozesse der Vernarbung der Leber, die sogenannte Leberfibrose, mit dem Ziel neue Therapieansätze zu entwickeln.